Standardgeräte für Betonfahrbahnen
StandardgeräteAuf Gebäudedächern mit einem tragfähigen Fahrbahnbelag kann auch ein schienenloses System eingesetzt werden. Das Standardgerät Typ 1.3 fährt auf großdimensionierten Laufrädern (mit langlebigen Polyurethan-Bandagen) – geführt an einer Leitschiene oder an der Attika. Die Fahrbahn kann so gestaltet werden, dass die Befahranlage von der Gebäudekante weg in eine Parkposition gefahren werden kann. Je nach landesspezifischer Vorschrift kann das Gerät mechanisch verankert werden.

Diese Sonderausführung der Standardgeräte beeindruckt durch ihre extrem flache Bauweise. Vor allem in der Parkposition bieten die Geräte einen besonderen „optischen Vorteil“ – sie sind vom Bodenniveau aus nicht sichtbar.
Allgemeine Spezifikationen
Gondel als Aluminiumkonstruktion mit Tragseilaufhängungen aus hochfestem Stahl, Seilausgleich und Überlasteinrichtung. Auf- und Abfahren mit elektrisch angetriebenem, mehrlagigem Sicherheitshubwerk. In Sonderausführung auch als Einlagenhubwerk lieferbar.
Vierseilhubwerk und -tragsystem mit Getriebebremsmotor und großen Sicherheitsreserven. Eine automatische Überlastabschaltung schützt das Gerät vor unzulässiger Beanspruchung und somit vor Störfällen. Integrierte Backenbremse mit direkter Wirkung auf die Seiltrommel; automatische, rein mechanische Auslösung bei Übergeschwindigkeit der Gondel.
Seilführung für Ein- oder Mehrlagenwicklung der vier unabhängigen Tragseile. Seilrollen mit großem Durchmesser aus PA6 (hochfester Kunststoff) für hohe Lebensdauer der Tragseile.
Alle Bewegungen können über Bedieneinheiten sowohl von der Gondel als auch vom Dachfahrwagen aus gesteuert werden. Eine schlüsselgesteuerte und elektrische Verriegelung verhindert Fehlbedienungen. Elektrische Überwachung und automatische Abschaltung aller Antriebe beim Erreichen der jeweiligen Endpositionen. Unabhängige Notendabschaltung aller sicherheitsrelevanten Bewegungen. Elektrische Steuerung, nach „Totmann“-Prinzip, über Steueradern in den Tragseilen – keine Netz- und Steuerleitungen erforderlich. Steuerspannung 24 V.
Schwenkbewegungen über ein elektrisch angetriebenes, mechanisches Trapez-Spindelwerk zur einfachen und sicheren Gondelpositionierung sowie für einen sicheren Ein- und Ausstieg. Ausleger-Verstellung über selbsthemmendes Trapez-Spindelwerk mit automatischer Fangvorrichtung.
Fahrwerke mit Radbruchstützen bzw. bei schienengebundenen Fahrwerken mit massiven Fangklauen als Sicherung gegen Abheben oder Entgleisen.
Verzinkte Ausführung für bestmöglichen Korrosionsschutz; blanke Teile vorwiegend aus nichtrostenden Werkstoffen. Für optimierten Korrosionsschutz grundiert und in RAL-Farben lackiert.